Dieser Blog ist ein bunt gemischtes Allerlei von Fotos aus dem Alltag 2025. Sie werden sich so oder ähnlich im neuen Jahr wiederholen und bilden eine Brücke ins neue. Ereignisse sind dann schon vertraut, man erlebt sie bewusster nochmal: vertiefend, bereichernd, mit neuer Erkenntnis. Das tut quer durch den Alltag gut und rechtfertigt das etwas bunt geratene Mix.
Dazu die textliche Untermalung: Im neuen Jahr nimmt HDM regelmäßig einen alten spanischen Schmöker zur Hand: Das Kritikon. Wunderwälzer aus Spanien nennt der Spiegel 2004 das tausend Seiten dicke Fischer-Taschenbuch.
Es ist eine höchst anschauliche und authentische Schilderung zwischenmenschlicher Themen und Nöte im europäischen Barock. Wie leicht glorifizieren wir diese Zeit wenn wir ehrfürchtig eine der großartigen Barockkirchen betreten. Aber, erstaunliche Parallelen zu unserer eigenen, zuweilen unverständlich werdenden Welt tun sich auf.
Wie sich verhalten steht in der Schrift Das Handorakel und Kunst der Weltklugheit. Ein Manual der Lebenskunst des Ehrgeizigen in der barocken und – möglicherweise – auch in unserer Welt . Manches scheint übertragbar, zumindest nachdenkenswert.
Autor beider Schriften ist der spanische Jesuit Baltasar Gracián. Im tiefen 17. Jahrhundert analysiert er die Gesellschaft um ihn herum: Arme (los pobres), Reiche (los ricos) und die Mächtigen (los poderosos). Das resultierende Handorakel umfasst dreihundert Thesen praktischer und ungeschminkt schonungsloser Lebensklugheit:
Mit Ehrlichkeit und Gutmütigkeit kommt man nicht weit. Zum Erfolg braucht man Beziehungen, muss sich verstellen können und die Machenschaften seiner Mitmenschen durchschauen.
Gracián weiß natürlich auch, dass so erzielter Erfolg allein kein erfülltes Leben ausmacht. Werte wie Weisheit, Gelassenheit und persönliche Reife gehören dazu. Insgesamt eine anspruchsvolle Orientierung für einen versprechenden Weg zu einem sinnvollen und glücklichen Leben in einer komplexen Welt von Intrigen, Korruption, Macht und was sonst noch!
Graciáns dreihundert Ratschläge gründen – aufmerksam studiert – tiefer als übliche Management- und Work-Life-Balance-Seminare unserer so alles wissenden heutigen Zeit. Heute übliche Schlagwörter finden hier, These für These, mehr anschauliche Substanz: Positiv denken, die eigenen Fähigkeiten nutzen, Beziehungen aufbauen, die Zeit gut einteilen …
Des Jesuiten Stärke ist seine schonungslose Ehrlichkeit. Sie ist der eigenständige strategische USP seines Handorakels. Das hilft dem Inhalt, wohl nicht ihm: Er wird auf Anordnung Roms bei Wasser und Brot in die Pyrenäen verbannt.
Wir dagegen drücken auch Lebenskonzepten, häufig zur vordergründigen wettbewerblichen Differenzierung, unseren eigenen persönlichen Stempel auf. Diese Individualisierung entwertet Aussagen zu brisanten Themen. Anstelle von Rom wird´s dann hoffentlich der Markt richten.
Noch ein profaner Hinweis: Für nicht berufsmäßige Fotografen wie HDM ist eine solche Alltags-Galerie auch ein Motiv für ständiges Kameraschleppen. Selbst ohne die früher sperrige Spiegelreflex-Mechanik ist eine Vollbild-Kamera leider immer noch nichts für die Westentasche.
Wohin geht’s wohl im neuen Jahr?
Hierzu der erste Beitrag des Spaniers. Die folgende und alle weiteren zitierten Übersetzungen von Handorakel-Thesen aus dem Spanischen stammen von keinem Geringeren als Arthur Schopenhauer(Quelle: www.handorakel.de/impressum.html)
Orakel 19 – Nicht unter übermäßigen Erwartungen auftreten Es ist das gewöhnliche Unglück alles sehr Gerühmten, daß es der übertriebenen Vorstellung, die man sich von ihm machte, nachmals nicht gleich kommen kann. Nie konnte das Wirkliche das Eingebildete erreichen: denn sich Vollkommenheiten denken, ist leicht; sie verwirklichen sehr schwer. Die Einbildungskraft verbindet sich mit dem Wunsche und stellt sich daher stets viel mehr vor, als die Dinge sind. Wie groß nun auch die Vortrefflichkeiten sehn mögen, so reichen sie doch nicht hin, den vorgefaßten Begriff zu befriedigen: und da sie ihn unter der Täuschung seiner ausschweifenden Erwartung vorfinden; so werden sie eher seinen Irrthum zerstören, als Bewunderung erregen. Die Hoffnung ist eine große Verfälscherin der Wahrheit: die Klugheit weise sie zurecht und sorge dafür, daß der Genuß die Erwartung übertreffe. Daß man beim Auftreten schon einigermaaßen die Meinung für sich habe, dient die Aufmerksamkeit zu erregen, ohne dem Gegenstand derselben Verpflichtungen aufzulegen. Viel besser ist es immer, wenn die Wirklichkeit die Erwartung übersteigt und mehr ist als man gedacht hatte. Diese Regel wird falsch beim Schlimmen: denn da diesem die Uebertreibung zu statten kommt, so steht man solche gern widerlegt, und dann gelangt das, was als ganz abscheulich gefürchtet wurde, noch dahin, erträglich zu scheinen.
Für Freunde der spanischen Sprache zur Beurteilung der Schopenhauer-Übersetzung die ersten drei Sätze der These im Original: No comenzar con demasiada expectación. Es un chasco frecuente ver que todo lo que recibe muchos elogios antes de que ocurra no llegará después a la altura esperada. Lo real nunca puede alcanzar a lo imaginado, porque imaginarse las perfecciones es fácil, pero es muy difícil conseguirlas.
Jetzt aber frohgemut und mit Zuversicht ins neue Jahr! Wir treffen den Naturfotografen Sebastian Frölich kurz vor Weihnachten in Garmisch. Seine Steinbock-Fotos faszinieren den Hobby-Fotografen HDM besonders. Prompt posiert er vor seinem Werk (siehe froelich-natur-fotografie.com)
Kann ein zerzauster Spatz ein kleines Vorbild für etwas mehr Bescheidenheit im neuen Jahr sein? Wir treffen ihn im September am französischen Atlantik
Mehr Gelassenheit – jeder auf seine Art? Orakel 174 –Nicht hastig leben Die Sachen zu vertheilen wissen, heißt sie zu genießen verstehn. Viele sind mit ihrem Glück früher als mit ihrem Leben zu Ende: sie verderben sich die Genüsse, ohne ihrer froh zu werden: und nachher möchten sie umkehren, wann sie ihres weiten Vorsprungs inne werden. Sie sind Postillione des Lebens, die zu dem allgemeinen raschen Lauf der Zeit noch das ihnen eigene Stürzen hinzufügen. Sie möchten in Einem Tage verschlingen, was sie kaum im ganzen Leben verdauen könnten. Vor den Freuden des Lebens sind sie immer voraus, verzehren schon die kommenden Jahre, und da sie so eilig sind, werden sie schnell mit Allem fertig. Man soll sogar im Durst nach Wissen ein Maaß beobachten, damit man nicht die Dinge lerne, welche es besser wäre nicht zu wissen. Wir haben mehr Tage als Freuden zu erleben. Man sei langsam im Genießen, schnell im Wirken: denn die Geschäfte sieht man gern, die Genüsse ungern beendigt.
Ohne Hast Freude teilen (nicht von Gracián)
Herrschaftlich gelassen im spanischen Safari-Park bei Penáguila (Alicante)
Vom Auto aus wagt HDM, trotz strikten Verbots, für dieses objektnahe Foto das Fenster zu öffnen. Pech gehabt, die überall installierten Kameras entdecken uns und wir werden (erwartungs- und ordnungsgemäß) des Parks verwiesen … Gott sei Dank ist die Tour ohnehin beinahe zu Ende
Dazu eine weitere, eher auf den Königstiger passende Gracián-Erkenntnis:
Orakel 42 – Von angeborner Herrschaft Sie ist die geheim wirkende Kraft der Ueberlegenheit. Nicht aus einer widerlichen Künstelei darf sie hervorgehn, sondern aus einer gebietenden Natur. Alle unterwerfen sich ihr, ohne zu wissen wie, indem sie die verborgene Macht natürlicher Autorität anerkennen. Diese gebietenden Geister sind Könige durch ihren Werth, und Löwen, kraft angebornen Vorrechts. Durch die Hochachtung, die sie einflößen, nehmen sie Herz und Verstand der Uebrigen gefangen. Sind solchen nun auch die andern Fähigkeiten günstig; so sind sie geboren, die ersten Hebel der Staatsmaschine zu seyn: denn sie wirken mehr durch eine Miene, als Andre durch eine lange Rede.
Freude sich wieder mal zu sehen oder sogar gegenseitige Bewunderung? An unserem Spazierweg zu einem Tostada con tomate mit Café con leche im Mena. Es liegt am Ende des Weges vor dem Cabo San Antonio, in gewisser Weise am Ende zumindest dieser unseren kleinen Welt – ähnlich dem Cabo de Finisterre an der Westküste Galiciens, westlich von Santiago de Compostela.
Jedenfalls ist dies eine recht ungewöhnliche tierische Begegnung in Black & White Solche Begegnungen sind selten, wenn auch die beiden Arten, Seidenreiher und Kormorane, in ihren Kolonien gerne nebeneinander leben.
Als Zugvögel sind Seidenreiher (wiss. Egretta garzetta) auch zwischen Deutschland und Afrika unterwegs. Als Schreitvögel gehören sie zur Familie der Reiher. Wie die Kormorane sind Seidenreiher recht schweigsam – vielleicht deshalb die gegenseitige Zuneigung. Auch für die Gefiederpflege nehmen sich beide viel Zeit. Die viel tauchenden Kormorane trocknen sich mit ausgebreiteten Flügeln wie Sonnenanbeter.
Beide mögen Fische. Ihre Technik Fische zu fangen ist jedoch unterschiedlich. Seidenreiher laufen mit erhobenen Flügeln durch das seichte Wasser und scheuchen Fische und Krebstiere auf. Auf Wiesen und Feldern suchen sie Frösche, Insekten, Würmer, Käfer und kleine Säugetiere. Kormorane jagen mit ihren kräftigen Flügeln und Schwanzfedern unter Wasser – in Seen, Flüssen und Küstengebieten. In Deutschland heimische Tiere bleiben in der Regel auch im Winter. Beide Arten ziehen als Schlafplätze Bäume vor.
Wiedersehen auf beiden Seiten des Ambacher Gartenzauns
Vereinte Neugier
Menschliche Herausforderung der Zweisamkeit: Real gewordenes Wunschbild einer gemeinsam tätigen Partnerschaft
Dito, mit Atlantikblick
Traditionelle Hetero-Eintracht im Tango-Takt
Stolz. Jeder auf seine Art.
Selbst Langweile kann verbinden
Offenbare Zuneigung – auch bei augenscheinlich unterschiedlichen Interessen
Dito
Kommentarlos ein Herz und eine Seele
Zur geruhsamen Entspannung besser tutto solo
Solo. Alles andere als artgerecht und trotzdem happy. Geliebtes älteres Foto
Vorzeigbar stattlicher Begleiter für den Einkaufsbummel
Kritisch konforme Neugier (Oder: Wenig Kunstverständnis für die als Graffiti neu gestalteten Persianas des Nachbarn)
Behördliches Kunstverständnis im Land eines Picasso und Salvador Dalí ?
Dito mit ratlosen Nutzern? Kostspieliger aktivistischer Auswuchs behördlicher spanischer Diversitätspolitik (span. diversidad)
Für jede*n eine extra rosa Brille macht manches erträglicher
Nützlicher Einsatz von Farben im Straßengeschehen
Eindrucksvoller Verschönerungsbeitrag für alle – gracias Señora Eine auch im früheren württembergischen Schwabenland übliche Tugend
Hoffnung auf heute mehr denn je dringend nötigen Nachwuchs: Friedenstauben auf Freiersfüßen mit profanem Voyeur oder ebensolcher Voyeuse
Partnerlook en bleu ohne Verzicht auf belebende Individualität
Partnerschaft mittels Einsatz gemeinsamer Kommunikationstechnologien
Geht natürlich auch solo
Einfach liab
Dito Quelle: www.fotocommunity.de/fotograf/hdmaier/2198811
Schlamm als verbindendes Medium
Immer wieder black & white
Auch auf die Lautstärke kommt´s an Glückskeks zum richtigen Einsatz der Stimme vom Vietnamesen
Im höheren Alter wird man ohnehin leiser
Gute Wünsche gehen immer Hier von HDMs Lieblingspartei (vor vielen vielen Jahren) Dazu: Orakel 202 – Reden und Thaten machen einen vollendeten Mann Sagen soll man was vortrefflich und thun was ehrenvoll ist: das Eine zeigt die Vollkommenheit des Kopfes, das Andere die des Herzens, und Beide gehen aus der Erhabenheit der Seele hervor. Die Reden sind der Schatten der Thaten; jene sind weiblicher, diese männlicher Natur. Besser gerühmt zu seyn, als ein Rühmer. Das Sagen ist leicht, das Thun schwer. Die Thaten sind die Substanz des Lebens, die Reden sein Schmuck. Das Ausgezeichnete in Thaten ist bleibend, das in Reden vergänglich. Die Handlungen sind die Frucht der Gedanken: waren diese weise; so sind jene erfolgreich.
Spätestens jetzt bitte ich um Verständnis dafür, dass die geneigten nicht-maskulinen Leser und Leserinnen den im Barock angestrebten „vollendeten Mann“ auf unser heutiges (hoffentlich vertretbares) Gender-Verständnis umsetzen müssen
„Die Thaten sind die Substanz des Lebens, die Reden sein Schmuck“ Selbst ist die Frau (oder der ebensolche Mann)
In Schwabing mobil mit Radelrutsch tätig … (schwäbisch für Tretroller)
… südlicher mit Geduld und Bus HDMs nach Klicks gerechnet erfolgreichstes Foto hängt großformatig im Wartezimmer einer renommierten Zahnarztpraxis im BW-Ländle www.fotocommunity.de/fotograf/hdmaier/2198811
Vermutete Zubereitung nach der Busfahrt „Vom mediterranen Tostada con tomate mit kalt gepresstem Olivenöl (aceite de oliva), Meersalz und Wasser kann man leben“, sagte Siegfried Borho, ein unvergessener deutsch-spanischer Unternehmer Auch für uns ist das Tostada täglich Brot geworden
Mir fällt die ähnliche Form auf und die Erinnerung aus dem Religionsunterricht ein: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein …
Ein begehrtes Ambacher täglich Brot ist die Brezen Die schwäbischen Bretzeln werden hier erfreulicherweise immer besser
Dazu eine immer schon gute Almbutter …
… im Gegensatz zur Verpackung des Fruchtquarks derselben Molkerei Diese reagiert auf einen freundlichen Info-Hinweis nebst diesem Foto per Email überhaupt nicht. Haben wir denn in dieser Branche noch immer die alten Zeiten als HDM mit Marketing, PR, Obstgarten, Fruchtzwerge und Co mehr Professionalität versuchte? Gewissensfrage: Jetzt auch den Almbutter (schwäbisch) nicht mehr von Andechser kaufen? Beim Quark sind wir schon auf den Berchtesgadener Bio-Topfen mit ebenfalls köstlichem Inhalt unter einer zuverlässigen Deckelfolie umgestiegen.
Der Neue
Deftig und garantiert ohne Folie Dieser valencianische (fleischfreundliche) Genuss ist trotz gesunder Verduras als täglich Brot nur eingeschränkt empfehlbar. Donnerstags allerdings ist der Putxero (castell. Putchero) wöchentlicher Kult ¡Que aproveche!
Und wir partizipieren an gastronomischen Auszeichnungen durch unsere nicht nur wöchentliche Treue
Auch bei der ersten von Pascual junior selbst gebrutzelten Paella dürfen wir dabei sein
Zuhause übt der bayerische Nachwuchs (Nele und Romy) hinlänglich bekannte wie begehrte Spezialitäten
Zünftig einfache spanische Lebensmittelpunkte dieser Art verführen drinnen …
… wie draußen (dentro o fuera ist eine übliche Frage bei Reservierungen)
Gästin … fuera
Beinahe dentro diese schwer bestimmbare spanische Spezies
Bekannte globale und hausnahe Spezies in Überlegung wie dem mediterranen Fischkopf beizukommen sei
Sympathisches Baby-Kriechtier an der wärmenden Hauswand
Vertraute weitere Begegnungen mit der Natur … in Stadt
… Feld
… winterlicher Flur
… verschneitem Wald Waldwirtschaftliche Innovation oder hoffentlich nur ländliche Kunscht und einmalig
… und unterirdisch belebten Wiesen Winterlicher Bummel durch Maulwurfingen
Vertraute bayerische Seenlandschaft
…
Manchmal spiegelt sich die Klosterkirche gegenüber
Künstler zu Gast
Versprechender nachbarlicher Nachwuchs Finja
Südliches Spiegelbild mit Dünen und Hausberg
Vertrauter Fensterblick
Dito
Gelegentliches (arbeitsames) Dream-Team zu Besuch
Die Vielfalt – auch unspektakulärer – mediterraner Landschaften drumherum
Upps
„Allezeit auf seiner Hut sehn gegen Unhöfliche, Eigensinnige, Anmaaßliche und Narren jeder Art“ – auch das sagt uns Gracián
Irgendwann trifft man – sinnbildlich – auf eine solche Hand. Die dazu gehörende Person bremst ohne jeden ersichtlichen Grund ihre Vespa jäh vor uns ab und blockiert die Straße. Einfach so. Die Frage nach dem Warum führt nur zu Vermutungen und Vorurteile sind unfair.
„Man stößt auf viele, und die Klugheit besteht darin, nicht mit ihnen aneinander zu gerathen“ Wir halten uns daran und lassen die Scheibe zu
Sympathische Gesichts-Alternative
Friedliche Verkehrssituation
Um abschließende Aufmerksamkeit für die letzte der dreihundert Thesen wird gebeten.
Dieser zu genügen hat wahrscheinlich schon einem Schopenhauer Kopfzerbrechen bereitet.
Orakel 300 – Mit Einem Wort, ein Heiliger seyn, und damit ist Alles auf einmal gesagt. Die Tugend ist das gemeinsame Band aller Vollkommenheiten, und der Mittelpunkt aller Glückseligkeit. Sie macht einen Mann vernünftig, umsichtig, klug, verständig, weise, tapfer, überlegt, redlich, glücklich, beifällig, wahrhaft und zu einem Helden in jedem Betracht. Drei Dinge, welche, im Spanischen mit einem S anfangen, machen glücklich: Heiligkeit, Gesundheit und Weisheit. Die Tugend ist die Sonne des Mikrokosmos oder der kleinen Welt und ihre Hemisphäre ist das gute Gewissen. Sie ist so schön, daß sie Gunst findet vor Gott und Menschen. Nichts ist liebenswürdig, als nur die Tugend, und nichts verabscheuungswerth, als nur das Laster. Die Tugend allein ist Sache des Ernstes, alles Andre ist Scherz. Die Fähigkeit und die Größe soll man nach der Tugend messen und nicht nach Umständen des Glücks. Sie allein ist sich selbst genug: sie macht den Menschen im Leben liebenswürdig und im Tode denkwürdig.
Glückseligkeit ist auch sichtbar www.fotocommunity.de/fotograf/hdmaier/2198811
Machen Sie´s gut!
Und danke dafür sich durch das bildliche und textliche Allerlei querlesend erfolgreich durchgeklickt zu haben Ihr HDM
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