Unser alternativer Jakobsweg nach Spanien (III)

Stationen zwischen dem Starnberger See und Dénia am Mittelmeer
Folge 3: Le Rhône – zu Frankreichs großem Fluss

Warum alternativer Jakobsweg nach Spanien?

Jakobsweg ist „mal weg sein“, erleben, besonders im Detail, reflektieren, auseinandersetzen, besinnen, erinnern, Menschen treffen, austauschen, täglich ein Stück weiterkommen, schließlich geläutert und gestärkt ankommen.

Mal weg sein, für uns selbst vom überfliegenden Überwinden von Distanzen hin zu einem mehr oder weniger sorgfältig ausgewählten Ort – um dort dann möglichst alles inklusive konsumierend zu erleben.

Die echte Alternative: Den erwählten Camino bewusst zum Ziel erheben.

Natürlich, ohne Ziel kein Weg. (Die Fahrt ins Blaue ist eine andere versprechende Möglichkeit des Reisens.) Unser Santiago de Compostela oder Cabo Fisterra am Ende Europas heißt weniger spektakulär Dénia. Darauf kommt es aber gar nicht an.

Hier ein kleiner Abstecher in die Zielvorstellung Fisterra am atlantischen Ende des legendären Caminos Jakobsweg – Erinnerung an eine andere Tour
Jedoch wieder zurück in die Franche-Comté:
Einer der malerischen Bauernhöfe bei Regen. Kein Wunder dass die Einfahrten in die Scheunen an Englischen Rasen erinnern

Ebenso bescheiden und sympathisch kommt das einst romanische Kirchlein daher. In dessen Nähe laben wir uns zusammen mit der Gastwirtsfamilie an köstlichen Forellen aus dem nahen Bach – leider ohne die scheue Familie …

Einfach nur Landschaft und bewegter Himmel. Die mächtigen Gebirgsformationen erinnern uns immer wieder an das wilde Nordspanien des Camino francés, z. B. an die drum herum grünen Picos de Europa Asturiens

In Seyssel treffen wir auf die Rhône, eigentlich den Rhône da Le Rhône

Alternativ der wuchtige Atommeiler von La Coucourde, friedlich geschönt durch das riesige Abbild eines spielenden Kindes und harmlose Windkraft

Die alten Brücken gefallen uns besser. Wie echte Jakobspilger überqueren wir genießend französische Départements und Provinzen vergleichbar mit spanischen Communidades und Provincias

Die kleine Stadt Voiron ist bei Gott einen Übernachtungsaufenthalt wert. Wir ergötzen uns nicht nur an der Gelben Tonne die unser Tölzer Land gerade jetzt erst eingeführt hat. Hier ist sie schon mit einer Deckelöffnung für´s schnelle Kleine in Betrieb. Fortschrittlicheres Frankreich?

Natürlich unvergleichbar

Den Fotografen bezaubernde Motive

In der nächsten Folge geht´s zum Zwischenziel Sète im Languedoc und seinen fröhlichen Menschen. Das Eingangsfoto oben ist schon ein kleiner Vorgeschmack. Schauen Sie vorbei und entnehmen Sie vielleicht ein paar alternative Reiseanregungen.

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